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      76829 Landau in der Pfalz



Kunst und Literatur
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Kunst genießen
im Haus am Westbahnhof

In loser Folge präsentieren Künstler und Künstlerinnen – vorzugsweise aus unserer Region – ihre Arbeiten im Haus am Westbahnhof, zuweilen geben auch Pfälzer Kunstfreunde/-freundinnen einen Einblick in ihre Sammlung.

  Kunst genießen
im Haus am Westbahnhof

Die Arbeiten hängen im Saal und können bei allen öffentlichen Veranstaltungen in Augenschein genommen werden. Außerdem besteht die Möglichkeit, die Ausstellungen nach Absprache mit unserem Büro-Team während der Öffnungszeiten unserer Geschäftsstelle zu besuchen.

 
 

Literatur-Gespräche

»Ein Buch muss die Axt sein
für das gefrorene Meer in uns.«
Franz Kafka

Am 1. Dienstag im Monat
06.02./06.03./08.05./05.06.2018
jeweils 15.30 – 17.00 Uhr > Forum

Zu den Traditionen im Haus am Westbahnhof gehören die Literatur und das Gespräch über Literatur. Menschen, die sich für Literatur begeistern, und solche, die neugierig sind auf Bücher und Geschichten, treffen sich einmal im Monat, um sich auszutauschen über ihre Lektüre. Gemeinsam verabreden sie, welches Buch jeweils bis zum nächsten Treffen gelesen wird, um sich dann auszutauschen über Bedeutungen und Wirkungen des Textes, über ihre ganz persönliche Sichtweise, ihr Verhältnis zum jeweiligen Text.
Diese Tradition wollen wir wieder aufgreifen und all jenen ein Forum eröffnen, um der Literatur zu begegnen, sich selber und andere Lesende kennen zu lernen. Thema des ersten Treffens im ersten Halbjahr 2018: Kathrin Schmidt »Du stirbst nicht«.

Leitung Gudrun Reinboth,
Schriftstellerin & Dipl.-Bibliothekarin
Teilnahmebeitrag 6,00 EUR

   
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Samstag 23.06.2018 >
Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen

Im Banne des Nordens.
Die norddeutsche Landschaft seit 1900

Diese Exkursion thematisiert gleichermaßen Landschaft, Landschaftsmalerei und Kulturgeschichte. Sie führt zu einem Geheimtipp in der Museumsszene, in das, von den sanften Hügeln, Wäldern und Weinbergen des mittleren Neckartals eingebettete, mittelalterlich geprägte Bietigheim-Bissingen.

In der Städtischen Galerie erwartet uns eine spannende Ausstellung, die der norddeutschen Landschaft gewidmet ist und jenen Künstlern, die dort ihre Inspiration fanden. Wo der Himmel den Horizont zu berühren scheint, eine steife Brise weht und sattes Grün die Wiesen prägt, fanden sie ihre Sehnsuchtsorte. Impressionisten, Expressionisten, Vertreter der Neuen Sachlichkeit – sie alle bannten diese Küstenlandschaft mit ihren Schiffen, Windmühlen, Leuchttürmen und Reethäusern ins Bild. Zu ihnen gehörten die Brücke-Künstler Erich Heckel und Karl Schmidt-Rottluff, die zwischen 1907 bis 1912 nach Dangast reisten, ebenso wie Franz Radziwill, der dort den Großteil seines Werks schuf. Zeitgenössische Kunstwerke zeigen, dass diese Faszination bis heute ungebrochen ist; kulturhistorische Objekte ergänzen die Präsentation und vermitteln einen Eindruck von der Lebens- und Arbeitswelt im Norden. Daneben beherbergt das Haus eine einzigartige Sammlung künstlerischer Linolschnitte von mehr als 300 KünstlerInnen, darunter Arbeiten von August Macke, Matisse und Picasso. Sie vermittelt einen repräsentativen Querschnitt von 1900 bis heute, und hat Bietigheim-Bissingen zur »heimlichen Hauptstadt des Linolschnitts« gemacht.

 

Exkursion 1

 
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