Literarisch-musikalische Spurensuche mit Hans-Jürgen Herschel und Lömsch Lehmann

Das Landauer Kulturzentrum „Haus am Westbahnhof“ lädt am Samstag, den 19. September 2026 zu einem Streifzug durch die jüdisch-deutsche Literaturgeschichte.

Unter dem Titel „Im Dunkel ein Glanz, unverlöschlich“ nehmen Rezitator Hans-Jürgen Herschel und Musiker Lömsch Lehmann das Publikum mit auf eine literarisch-musikalische Entdeckungsreise. Im Mittelpunkt stehen die prägenden Stimmen jüdischer Dichterinnen und Denker – von Moses Mendelssohn, Heinrich Heine, Joseph Roth und Franz Kafka bis zur zeitlosen Lyrik von Else Lasker-Schüler, Mascha Kaléko, Nelly Sachs und Paul Celan.

Das Zusammenspiel der beiden regional bekannten Künstler – die als eingespieltes Duo unter anderem beim renommierten CHAI-Festival für jüdische Kultur in Speyer als gefeierter Programmabschluss auftraten – verspricht eine außergewöhnliche Intensität. Herschels nuancierter Vortrag verbindet sich dabei mit den improvisierten Klängen von Lömsch Lehmann an Saxophon und Klarinette. Text und Musik greifen nahtlos ineinander und verdichten sich zu einem berührenden Dialog über das, was auch in dunklen Zeiten Bestand hat.

Im ausverkauften Judenhof haben der Rezitator und der Musiker mit ihrem Programm „Im Dunkel ein Glanz, unverlöschlich“ jüdischen Dichtern und solchen, die sich mit dem Judentum auch literarisch befasst haben, ein eindrucksvolles Denkmal gesetzt.

Die Rheinpfalz, 9. Juni 2026

Beginn der Veranstaltung ist um 19 Uhr, Karten zum Preis von 18 € (ermäßigt 9 €) sind im Vorverkauf unter hausamwestbahnhof.de erhältlich.